Stefan Litwin

Biografie

Stefan Litwin. Geboren 1960 in Mexico City. Klavier- und Kompositionstudien in den USA und der Schweiz. Zu seinen Lehrern gehören Jürg Wyttenbach, Walter Levin und Charles Rosen. Wichtige Anregungen auch durch Herbert Brün.

Internationale Konzerttätigkeit. Auftritte mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten (u.a. Christoph von Dohnányi, Michael Gielen, Marek Janowski.) Kammermusik mit Partnern wie Aurèle Nicolet, Christian Tetzlaff, Irvine Arditti, Gustav Rivinius, Ib Hausmann, Jörg Widmann, dem LaSalle, Arditti, Danel und Minguet Quartett. Liederabende u.a. mit Roland Hermann, Henry Herford, Yaron Windmüller, und Salome Kammer.

Ausgeprägtes Engagement für zeitgenössische Musik. Zahlreiche Uraufführungen. Zusammenarbeit mit Komponisten wie Luigi Nono, Luciano Berio, Hans Zender, Herbert Brün, Frederic Rzewski, Johannes Kalitzke, Jörg Widmann und Michael Gielen.

Fernseh- und Rundfunkproduktionen in Europa und den USA. CD-Produktionen bei der Deutschen Grammophon, Auvidis/Montaigne, Arte Nova, Cala Records, telos, cpo, col legno, hänssler.

Kompositionen (Auswahl): "Sonata y destrucciones" (Neruda) (1998); Lyon 1943 (Pièce de résistance) (1999); Rein oder unrein? (Satire) (2001); Thoreau's Nightmare (2003); "Allende, 11. September 1973" (2004); The Bells (Poe) (2006). Im Oktober 2005 wurde vom Orchestre national de Lyon unter Jun Märkl eine orchestrale Fassung des Lyon-Stücks uraufgeführt.

Seit 1992 ist Stefan Litwin Professor an der Hochschule für Musik Saar. Von Herbst 2003 bis Frühjahr 2005 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, wo er an diversen Lecture-Recitals und einem größeren Kompositionsprojekt arbeitete. Während der Saison 2005/06 war er Distinguished Artist in Residence am Christ College der Cambridge Universität, England. Seit 2008 Lehrtätigkeit an der University of North Carolina at Chapel Hill.